Ein Rezept, welches mir wirklich in den allermeisten Fällen gelingt (was bei Kuchen nicht immer der Fall ist ;) ) und auch jedermann schmeckt. 

Der Rotwein sorgt für die Saftigkeit des Kuchens, auch wenn er schon einige Tage alt ist und zusätzlich verleiht der Wein dem Kuchen seinen ganz besonderen, "würzigen" Geschmack. 

Meistens gibt es bei mir Rotweinkuchen, wenn mir ein Schlückchen Rotwein übrig bleibt (ich genieße sehr gerne ab und zu ein Gläschen mit Freunden, das haben mir wohl die Franzosen beigebracht) und ich ihn nicht wegleeren möchte. 

Die erste Variante ist die "Klassische" mit Butter und Eier. Die zweite Variante ist vegan - so bleibt niemand auf der Strecke und jeder kann ein Stückchen von der der Leckerei genießen. :) 

Zutaten - 1.Variante: 

Zeit: ca. 60 Minuten

  • 250 g Mehl (bzw. 150 g Mehl und 100 g geriebene Nüsse)
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 100g-150g Zucker 
  • 150 g Butter 
  • 4 Eier (aus Eiweiß Schnee schlagen)
  • ca. 1/4 l Rotwein (variiert wieder) 
  • 1 KL Kakao
  • 1 KL Zimt
  • 150 g zerlassene Kochschokolade (Tipp: Die Schoki entweder in der Mikrowelle erwärmen oder in einem Topf bei ganz geringer Hitze mit etwas Butter zergehen lassen)
  • 2-4 weiche Birnen
  • 1 ausgefettete und mit Brösel oder geriebenen Nüssen ausgestreute Kuchenform

Zubereitung: 

Die Birnen schälen, entkernen und in kleine Stückchen schneiden. In ein tiefes Gefäß geben und in dem Rotwein ein paar Stunden einlegen.Das Mehl, das Backpulver, den Kakao und den Zimt in einer Schüssel vermischen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, zur Seite stellen.

Die zimmerwarme Butter und den Zucker mixen, nach und nach die Eidotter beimengen und alles zusammen mindestens drei weitere Minuten gut durchmixen. Danach langsam die zerlassene Schokolade einrühren.

Danach den Mixer beiseite stellen.

Nun die Birnen abseihen. Den restlichen Rotwein auffangen - den brauchst du noch.

Das Mehlgemisch und den Rotwein nun abwechselnd mit einem Schneebesen in den Teig mischen. Zum Schluss hebe langsam die Birnen und den Schnee unter.

Den Kuchen in die Form füllen und bei 180° ca. 30-40 Minuten backen (so lange, bis kein Teig mehr kleben bleibt, wenn du mit einem Zahnstocher reinstichst!)

Zutaten - 2. Variante: 

  • 200 g Mehl (oder 150 g Mehl und 50 g geriebene Mandeln)
  • 125 ml Öl 
  • 125-150 ml (veganen) Rotwein
  • 3-4 EL Honig (oder Agavendicksaft, bzw. Ahornsirup für die ganz strengen Veganer)
  • 2 EL Kakao
  • 1 KL Zimt
  • 1/2 Pkg. Backpulver
  • 2 kleine Birnen (geschält und in Stückchen geschnitten)
  • 2 Rippen (vegane) Kochschokolade - mit dem Messer zu kleinen Stücken gehackt (für Schneidefaule: Schokostreusel verwenden oder ganz weglassen und 1 EL Kakao zusätzlich verwenden)
  • 1 kleine, ausgefettete und mit geriebenen Nüssen ausgestreute Kuchenform

Zubereitung: 

Das Mehl, das Kakaopulver, den Zimt und das Backpulver in einer Schüssel vermengen. 

Das Öl, den Rotwein und den Honig ebenfalls vermischen und dann langsam zu dem Mehlgemisch geben. 

Es ist nicht nötig, den Teig mit dem Mixer zu verarbeiten, du kannst das mit einem Schneebesen händisch erledigen. 

Die Masse sollte nicht zu fest sein.

Die Birnen und die Schokoladenstücke unter die Masse mischen, in die Form füllen und bei 180° ca 30 Minuten im Ofen backen (so lange, bis kein Teig mehr kleben bleibt, wenn du mit einem Zahnstocher reinstichst!). 

Auskühlen lassen und dann erst aus der Form stürzen. 

Ja, ich weiß, das ist oft sehr mühsam, wenn er so gut riecht, aber glaubt mir, er bricht leicht, wenn man ihn heiß stürzt.

Für beide Kuchenvarianten gilt: Wer den Rotweingeschmack zusätzlich verstärken möchte, kann über den warmen Kuchen mit einem Esslöffel noch etwas Rotwein träufeln. So wird er extra-saftig. 

 

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