Endlich habe ich meinen neuen "Dörrautomaten" in Betrieb genommen!

Der erste Versuch waren Bananenchips, die bei mir im Küchenschrank immer zu finden sind - bisher allerdings nur die gekaufte Variante. Bei uns kennt man Bananenchips meist als diese dicken, gelben Scheibchen, die zusätzlich Fett beinhalten. Vor kurzem habe ich im "Prosi" eine gesalzene Variante der Bananenchips gefunden - sehr, sehr lecker. 

Die selbstgemachten sind hauchdünn, knusprig und schmecken zu 100% nach...Banane. Die feine Süße der frischen Früchte bleibt enthalten, aber nicht zu dominant. 

Was man dazu braucht? Bananen. Das ist alles. Und einen Dörrautomaten (der sich durch sein Geräusch und seine Größe durchaus in der Küche bemerkbar macht ;) ). 

Grundsätzlich kannst du wirklich alles dörren. Abhängig davon, was du dörren möchtest, variiert natürlich die Zeit des Vorganges. Meine Bananen waren beispielsweise 10 Stunden im Gerät. 

Wenn du dir keinen Automaten zulegen möchtest, dann kannst du auch dein Backrohr verwenden - Umluft und auf niedrigster Temperatur. Kräuter lassen sich so gut trocknen (keine Angst, das dauert auch nicht so lange). 

Meine Oma hat früher im Winter Apfelringe auf einer Alufolie auf die Heizung gelegt - auch eine Möglichkeit!

Ich bin jedenfalls richtig begeistert von der Tatsache, dass man beliebte Knabbereien, die man im Geschäft kauft, selber herstellen kann, ohne dass man sich Gedanken machen muss, welche Zusatzstoffe beigemengt sein könnten. 

Und noch einen letzten, kleinen Tipp: Die Bananenchips peppen jedes Müsli und Porridge durch ihre knusprige Konsistenz auf. 

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