Die ist das Ergebnis eines kleines Küchenabenteuers, welches ich mit meiner lieben Arbeitskollegin Anna, mit der ich meine Koch- (und Kürbis-) Leidenschaft teilen kann, gestartet habe. Wir haben ausgemacht, uns individuell für den Abend 3 - 4 Zutaten zu überlegen, auf welche wir Lust haben. Die Kombination aus jenen soll die Basis unseres Gerichts sein. 

Ich habe zuvor schon einen Kürbis und Marillen aus dem Waldviertel vom "Kutschkermarkt" besorgt und gemeinsam sind wir zum "Brunnenmarkt" gefahren und haben frischen Ziegenkäse, Oliven und Salat gekauft. 

Das Ergebnis waren klebrige Finger, eine spaßige Zeit in der Küche mit jeder Menge Lobgesänge an uns selbst und vor allem: glückliche und volle Mägen. 

Hier nun unser "Werk" im Detail. 

Zutaten (für 2 große Portionen): 

Zeit: ca. 1 Stunde

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis, geschält und in grobe Stücke geschnitten
  • 1 großes Ei
  • 4 - 5 EL (Dinkelvollkorn)mehl 
  • Salz
  • jeweils 1/2 TL Muskat gerieben und Zimt 
  • Butter zum Anbraten 
  • Kürbiskernöl 
  • 150 - 200 g Ziegenkäse (Feta-Käse) 
  • frische Petersilie 

Zubereitung: 

Koche die Kürbiswürfel in reichlich heißem Wasser, bis sie weich sind. Seihe sie ab und zerstampfe sie zu einem feinen Püree. Füge das Mehl, das Ei, das Salz, Muskat und Zimt hinzu und vermische die Zutaten zu einem Teig (Der Teig ist sehr weich, nicht so kompakt wie Kartoffelteig beispielsweise, da Kürbis einen höheren Wassergehalt aufweist.). 

Heize das Backrohr auf 150 Grad vor. 

Schmelze nun 2 EL Butter in einer großen Pfanne und forme mit zwei kleinen Löffel "Gnocchi", die du in der Butter von allen Seiten anbrätst. 

Wenn der ganze Teig verarbeitet ist und die Gnocchi gebraten sind, gib sie für etwa 10 Minuten in den Ofen, damit sie noch nachziehen und somit etwas fester werden können. 

Serviere sie anschließend mit zerbröseltem Ziegenkäse, etwas Kürbiskernöl und frischer Petersilie. 

Als Beilage eignet sich grüner Salat. Wir haben zum Beispiel einen grünen Salat mit Rucola, Marillen und gerösteten Kürbiskernen gemacht. 

© Anna Krenn

© Anna Krenn

...with goat cheese and pumpkin seed oil

This is the result of a small kitchen experiment which I tried with a dear colleague from work. We share our cooking (and pumpkin) passion which I am happy about.

Before we started to cook, we had been to the “Kutschkermart” in the 18th district in Vienna to buy a local pumpkin and some apricots and we bought some fresh goat cheese, olives and a green salad at the “Brunnenmarkt” in the 16th district of Vienna.

The result of the cooking session was sticky fingers, a lot of fun in the kitchen and a lot of self-praise. But above all: happy and full bellies.

 Ingredients (for 2 big portions): 

Time: about 1 hour

  • 1 small Hokkaido-pumpkin, peeled and cut in pieces
  • 1 big egg
  • 4 – 5 tablespoons of (wholemeal)flour
  • Salt
  • ½ teaspoon of nutmeg and cinnamon
  • Butter for the pan
  • Pumpkin seed oil
  • 150 – 200 g of goat cheese (or feta-cheese)
  • Fresh parsley

Method:

Boil hot water and cook the pumpkin until it is soft. Take the cooked pieces and make a purée out of them. Add flour, egg, salt, nutmeg and cinnamon. Knead a dough (which is very soft, not comparable with potato-dough for example, because the amount of water is higher in pumpkin than in potatoes).

Pre-heat the oven up to 150°C.

Melt two tablespoons of butter in a big pan and with the help of two teaspoons form small gnocchis, which you sauté in the melted butter.

Afterwards, put the gnocchis in the oven for about 10 minutes.

Serve them with the crumbled feta cheese, some pumpkin seed oil and fresh parsley.

As a sider, I suggest a simple green salad. We prepared one with rocket, apricots and roasted pumpkin seeds. 

 

 

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