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Carolinas Hafercookies

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Carolinas Hafercookies

Letztens hat mich meine 7-jährige Schwester gefragt, ob es eigentlich auch süße Naschereien gibt, die gesund sind. Ohne Zweifel habe ich ihre Frage bejaht - natürlich gibt es das!  

Euphorisch wegen der Frage bin ich mit ihr in die Küche gestürmt und habe losgelegt. 

Einmal mehr ist mir bewusst geworden, dass es oft die Erwachsenen sind, die den Kindern einreden, dass sie "gesundes Essen", wie Obst und Gemüse oder schokolade-freie Süßigkeiten nicht mögen. Es fällt mir auch des Öfteren beim Eisverkaufen auf, dass Kinder sich sehr gerne für die "bunten" Eissorten, meistens sind dies die Frucht-Sorbets, entscheiden und die Eltern skeptisch meinen: "Das magst du doch gar nicht. Es gibt auch Schokolade und Vanille!"

Kinder sind das Spiegelbild der Eltern-Kind-Beziehung. Wenn ihnen ein gesunder Lebensstil mit viel Achtsamkeit auf Lebensmittel nicht vermittelt und vorgelebt wird, dann darf man ihnen niemals vorwerfen, dass sie es nicht automatisch besser machen, bzw. an andere weitergeben. 

Ein weiteres Beispiel ist eine Geburtstagsfeier von meiner kleinen Schwester, wo ich mit den Kindern zur Jause bunte Gesichter "gebastelt" habe - mithilfe von Karottensticks, Brot, Apfelspalten, kleinen Tomaten, Käse, etc. Es gab keine Wurst- bzw. Fleischwaren. Kein einziges Kind hat danach gefragt! Stattdessen haben sie sich an ihren Toast-Gesichtern erfreut und nichts übrig gelassen. 

Natürlich kommt es vor, dass Kinder bestimmte Lebensmittel einfach nicht mögen. Aber denken wir doch an uns selbst: Auch wir präferieren bestimmte Sachen und werden geschmacklich mit der einen oder anderen Zutat nicht "warm", was völlig legitim ist. Das Wichtigste, meiner Meinung nach, ist die Tatsache, dass das Kind es zumindest probiert und dann entscheidet, ob sie es mag oder nicht. 

 

Zutaten: 

Zeit: ca. 30 Minuten inklusive Backzeit 

  • 1 große Tasse feine Haferflocken
  • 1/2 Tasse Rosinen 
  • 1 Tasse Apfelsaft 
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 EL Chia-Samen
  • 2 EL Sesam
  • 4 EL Kokosraspeln 
  • 3 EL Honig oder Ahornsirup
  • 1 EL Tahina

Zubereitung: 

Weiche die Rosinen für mindestens eine Stunde im Apfelsaft ein (je länger, desto besser).

Verrühre die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel. 

Erwärme den Honig und die Tahina bei geringer Hitze und verrühre die flüssige Masse zusammen mit den Rosinen, dem Apfelsaft und den trockenen Zutaten zu einem feuchten "Cookies-Teig". 

Forme mit nassen Händen kleine Bällchen, die du leicht flach drückst. Setze die Cookies nebeneinander auf ein Backblech und gib sie für etwa 10 Minuten in den 180 Grad heißen Backofen, bzw. so lange, bis sie leicht gebräunt sind und zu duften beginnen. 

 

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Buntes Frühstücksmüsli

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Buntes Frühstücksmüsli

Heute war ich seit längerer Zeit wieder Laufen. Durch das Reisen und die Hitze habe ich es in den letzten Tagen nie geschafft, mit meinen Laufschuhen durch die Stadt zu flitzen. 

Danach hatte ich ein richtiges Verlangen nach Proteinzufuhr, weshalb ich mir ausnahmsweise ein kaltes Müsli mit Joghurt zubereitet habe. Durch die Haferflocken, dem Obst und den Nüssen haben sich dann zu dem tierischen Eiweiß noch gesunde Kohlenhydrate, Ballaststoffen, Vitamine und Fette gesellt. 

Ein Augen- und Gaumenschmaus! 

Zutaten (für 1 Person): 

Zeit: ca. 20 Minuten (inklusive Einweichzeit des Getreides)

  • 3 EL Haferflocken fein (Für die glutenfreie Variante können auch Hirseflocken verwendet werden.)
  • 1 EL Braunhirse 
  • 150 g (probiotisches) Joghurt 
  • 1 kleine Banane
  • 1 Handvoll Heidelbeeren
  • 2 Erdbeeren 
  • 1/2 Apfel 
  • 4 Macadamianüsse
  • 4 Mandeln 
  • 1 TL Chiasamen
  • Zimt 
  • 5 frische Minzblätter

Zubereitung: 

Gib die Hafer-, bzw. Hirseflocken und die Braunhirse in deine Müslischüssel und gieße etwas heißes Wasser darüber. Lasse den Brei für ca 5 - 10 Minuten quellen. 

Wasche, schäle und schneide inzwischen das Obst. Hacke die Nüsse grob. 

Rühre nun das Joghurt in den Haferbrei und bestreue ihn mit Zimt. 

Belege dein Müsli beliebig mit dem Obst und den Nüssen, streue zum Schluss die Chiasamen darüber und erfreue dich an deinem "schönen" und gesunden Frühstück!

 

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Apfel-Joghurt-Kuchen

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Apfel-Joghurt-Kuchen

Nach einer wunderschönen und aufregenden Reise durch Sünfinnland, geht es nun weiter mit leckeren Rezepten. 

Da sich der Sommer nun schon seit Tagen von seiner besten Seite zeigt und auch die ersten Apfelbäume Früchte tragen, kommt hier ein Vorschlag für einen sommerlich, fruchtigen Apfelkuchen. 

Zutaten: 

Zeit: ca. 1 Stunde: 20 - 30 Minuten Vorbereitung, 30 Minuten Backzeit

  • 160 g Weizen(vollkorn)mehl 
  • 40 g geriebene Mandeln
  • ca. 4 EL Zucker  
  • 1 TL Zimt 
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1/2 Pkg. Backpulver 
  • 1 Ei 
  • 1 Prise Salz 
  • 125 g Magerjoghurt 
  • 100 ml neutrales Pflanzenöl 
  • ca. 100 ml Wasser
  • 2 Äpfel, fein geraspelt

Zubereitung: 

Vermische die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel. 

Trenne das Ei und schlage das Eiklar mit einer Prise Salz zu einem steifen Schnee. Mixe das Eigelb mit dem Öl, dem Joghurt und dem Wasser zu einer schaumigen Masse. 

Im nächsten Schritt gibst du die Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten und verrührst alles gemeinsam mit den Äpfeln zu einer homogenen Kuchenmasse. 

Hebe zuletzt den geschlagenen Schnee unter und befülle eine ausgefettete Kuchenform mit dem Teig. 

Gib den Kuchen in den vorgeheizten Backofen und backe ihn bei 180 - 200 Grad so lange, bis er leicht gebräunt ist (ca. 30 Minuten). 

 

 

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Gesalzene Wassermelone

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Gesalzene Wassermelone

Den meisten Menschen, denen ich von meiner Vorliebe für gesalzene Wassermelone erzähle, schauen mich meistens - minder gesagt - ziemlich verwundert an. 

Die Kombination aus süß, saftig und salzig ist wirklich perfekt für heiße Sommertage, um den Elektrolyt-Haushalt in Schwung zu bringen - ein Versuch ist es deswegen auf jeden Fall wert! 

Ich persönlich mag die Wassermelone am liebsten, wenn sie gekühlt ist. Durch die Lagerung im Kühlschrank ist sie auch länger haltbar. 

Zutaten: 

Zeit: 5 Minuten

  • Wassermelone (Menge nach Belieben)
  • (Blüten)Salz 

Zubereitung: 

Schneide die Melonen in mundgerechte Stücke und salze sie leicht. 

 

 

 

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Heidelbeer-Schoko-Kuchen

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Heidelbeer-Schoko-Kuchen

Die Kombination aus Frucht und Schokolade vereint in einem Kuchen - der perfekte Begleiter zum Nachmittagskaffee, oder -eis an heißen Sommertagen. 

Zutaten (für 1 Blech): 

Zeit: ca. 1 Stunde: 25 Minuten Vorbereitung und 30-35 Minuten Backzeit

  • 250 g Dinkel(vollkorn)mehl
  • 6 EL Vollrohrzucker (Du kannst auch "normalen" Zucker verwenden)
  • 5 gestrichene EL pures Kakaopulver 
  • 4 EL gerösteter Sesam 
  • jeweils 1 Pkg. Backpulver und Vanillezucker 
  • 1 Prise Salz
  • 125 ml neutrales Pflanzenöl 
  • ca. 375 ml Wasser 
  • 2 EL Honig oder Ahornsirup 
  • 2 Rippen (vegane) Kochschokolade 
  • 150 g Heidelbeeren 

Zubereitung:

Heize das Backrohr auf 180 Grad vor. 

Vermische die trockenen Zutaten miteinander (das Mehl, den Zucker, das Kakaopulver, den Sesam, das Backpulver und den Vanillezucker) und versprudle das Öl mit dem Wasser und dem Honig (oder Ahornsirup). 

Hacke die Kochschokolade in grobe Stücke. Wasche die Heidelbeeren. 

Füge nun die trockenen und die flüssigen Zutaten zusammen und verrühre sie zu einem homogenen Kuchenteig. Falls der Teig zu fest ist, rühre noch etwas Wasser ein. 

Hebe zum Schluss die Heidelbeeren und die Schokolade-Stückchen unter und streiche den Teig gleichmäßig auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Backblech. 

Gib das Blech für etwa 30 Minuten in den Ofen. 

 

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Home-made Bananenchips

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Home-made Bananenchips

Endlich habe ich meinen neuen "Dörrautomaten" in Betrieb genommen!

Der erste Versuch waren Bananenchips, die bei mir im Küchenschrank immer zu finden sind - bisher allerdings nur die gekaufte Variante. Bei uns kennt man Bananenchips meist als diese dicken, gelben Scheibchen, die zusätzlich Fett beinhalten. Vor kurzem habe ich im "Prosi" eine gesalzene Variante der Bananenchips gefunden - sehr, sehr lecker. 

Die selbstgemachten sind hauchdünn, knusprig und schmecken zu 100% nach...Banane. Die feine Süße der frischen Früchte bleibt enthalten, aber nicht zu dominant. 

Was man dazu braucht? Bananen. Das ist alles. Und einen Dörrautomaten (der sich durch sein Geräusch und seine Größe durchaus in der Küche bemerkbar macht ;) ). 

Grundsätzlich kannst du wirklich alles dörren. Abhängig davon, was du dörren möchtest, variiert natürlich die Zeit des Vorganges. Meine Bananen waren beispielsweise 10 Stunden im Gerät. 

Wenn du dir keinen Automaten zulegen möchtest, dann kannst du auch dein Backrohr verwenden - Umluft und auf niedrigster Temperatur. Kräuter lassen sich so gut trocknen (keine Angst, das dauert auch nicht so lange). 

Meine Oma hat früher im Winter Apfelringe auf einer Alufolie auf die Heizung gelegt - auch eine Möglichkeit!

Ich bin jedenfalls richtig begeistert von der Tatsache, dass man beliebte Knabbereien, die man im Geschäft kauft, selber herstellen kann, ohne dass man sich Gedanken machen muss, welche Zusatzstoffe beigemengt sein könnten. 

Und noch einen letzten, kleinen Tipp: Die Bananenchips peppen jedes Müsli und Porridge durch ihre knusprige Konsistenz auf. 

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Grapefruit-Porridge mit Walnüssen

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Grapefruit-Porridge mit Walnüssen

Grapefruit ist nicht jedermanns Sache, da sie eine etwas bittere, bzw. saure Note hat. Ich mag sie jedoch sehr gerne, da sie eine erfrischende und belebende Wirkung hat. 

Zusammen mit den Nüssen und dem süßen Ahornsirup harmoniert sie sehr gut in meinem heutigen Porridge, wie ich finde. 

Schönen und vitalen Tag!

Zutaten (für 1 Person): 

Zeit: 10 Minuten 

  • 3 EL feine Haferflocken 
  • 1 EL gepuffter Amaranth 
  • 1/2 TL Leinsamen 
  • 1 EL Braunhirse 
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 - 2 EL Ahornsirup
  • 1 Grapefruit

Zubereitung: 

Bringe eine halbe, kleine Tasse Wasser zum Kochen und rühre den Leinsamen, die Braunhirse und die Haferflocken ein. Lasse alles einmal aufkochen und schalte dann die Herdplatte ab. Füge den gepufften Amaranth und den Ahornsirup hinzu und lasse den Brei für 2 Minuten nachquellen. 

Schäle, enthäute und schneide inzwischen die Grapefruit. 

Gib das warme Porridge in deine Müslischüssel, verteile die geschnittene Grapefruit und die Walnüsse gleichmäßig darauf und schmecke bei Bedarf mit noch etwas Ahornsirup ab. 

 

 

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Haselnuss-Schoko-Creme

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Haselnuss-Schoko-Creme

"Nutella" ist in aller Munde - im wahrsten Sinne des Wortes. Kaum jemand sagt zu diesem cremigen Haselnuss-Nougat-Aufstrich "nein". Aber so gut er auch schmecken mag, so ist das Wort "Haselnuss" wohl etwas überbewertet, denn es sind der Zucker und das Palmöl, welche in dem Original dominieren.

Zusätzlich ist der An- und Abbau von Palmöl umstritten, wenn man an den Umweltschutz denkt, da in den Anbaugebieten (hauptsächlich Asien) große Flächen an Regenwald zugunsten der Ölpalmen-Plantagen gerodet werden. Was die Folgen sind, wissen wir ja - Verlust der Biodiversität, Zunahme an Kohlendioxid in der Atmosphäre wegen der Brandrodung, usw. 

Ja, ich weiß, wenn ich mit diesem Thema anfange, dann läuft es schlussendlich darauf hinaus, dass man fast gar nichts mehr konsumieren darf, aber es sind schon die kleinen Gesten, die viel bewirken können. Wenn jeder Mensch denkt, er könne sowieso nichts zum Schutz der Umwelt beitragen und es fällt nicht ins Gewicht, wenn er oder sie bewusst auf bestimmte, umweltbelastende Lebensmittel verzichtet, wie soll sich denn dann jemals etwas ändern?! 

Nun aber zurück von meinem kurzen, philosophischen Ausflug zum eigentlichen Rezept: 13% Haselnüsse sind im herkömmlichen Nutella, über 50% sind es in der selbstgemachten Variante. Der "fettarme Kakao" kommt in der Zutatenliste des Nutellas an vierter Stelle, bei diesem Rezept ist der Kakao (100% pur) der zweit-wichtigste Geschmacksträger. Der Unterschied ist wahrlich unverkennbar. 

Ich will gar nicht leugnen, dass ich mir nicht selber manchmal, wenn auch wirklich sehr selten, ein Nutella-Brot gegönnt habe, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass in Zukunft nur noch der selbstgemachte Aufstrich auf mein Brot kommt, da er mich vom Geschmack, von der Konsistenz und auch preislich einfach überzeugt hat. 

Zutaten (für 1 Glas): 

  • 170 g Haselnüsse
  • 5 EL pures Kakaopulver
  • je 2 EL Honig oder Ahornsirup und (Vollrohr)zucker (dieser hat eine ganz feine, karamellige Note)
  • 4 EL zerlassene Kakaobutter oder herkömmliches, neutrales Pflanzenöl 
  • Wasser 

Zubereitung: 

Röste die Haselnüsse für etwa 10 - 20 Minuten im 180 Grad heißen Backrohr. Vorsicht, dass sie nicht verbrennen - dies kann schnell gehen! 

Gib dann die gerösteten Haselnüsse in deine Küchenmaschine und lass sie so lange laufen, bis die Haselnüsse zu einer feinen Creme verarbeitet sind. 

Füge danach die restlichen Zutaten hinzu und mixe alles noch einmal gut durch. Die Menge des Wassers variiert sehr stark. Gib so viel Wasser dazu, bis eine streichfähige Masse entstanden ist. 

Fülle deine Haselnuss-Schoko-Creme in ein sauberes Glas und lagere es an einem kühlen Ort (Ganz wichtig!! Am besten lagerst du es im Kühlschrank - Die Creme wird an einem warmen Ort sehr schnell schlecht!)

Wer es gerne "crunchy" mag, kann ein paar Haselnüsse auf die Seite geben und diese kurz vor Ende des Mixens in die Küchenmaschine geben, damit größere Stückchen übrig bleiben. 

 

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Schelato

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Schelato

Da ich nicht die größte Naschkatze bin, esse ich auch relativ wenig Eis. Seitdem ich allerdings im Schelato arbeite, hat sich dies drastisch geändert. 

Was ich an Eis nicht mag, ist, wenn die Sorten künstlich mit vielen Zusatzstoffen hergestellt werden und somit alle gleich schmecken - nämlich nach Milch und Zucker. 

Bei uns gibt es allerdings Eis, wo jede Sorte nicht nur farblich absolut einzigartig ist, sondern auch der Geschmack zu 100% überzeugt. Verwendet wird ausschließlich Milch aus biologischer Herkunft und auch die Veganer kommen auf ihre Rechnung, denn die Basis des Fruchteises bilden Wasser, Zucker und ... Frucht - Der Blick auf meine blau-roten Finger vom Kirschen entsteinen und Erdbeeren schneiden beweisen dies. 

Wir haben kein zuckerfreies Eis, aber die Zuckermenge ist grundsätzlich bei allen Sorten um mindestens 1/3 herabgesetzt als es die "Grundrezeptur" vorschreibt. 

Das Besondere im Schelato sind neben den "Klassikern" wie Vanille (Ich könnte mich reinlegen!), Schokolade, Erdbeere, Haselnuss, Zitrone, Pistazie und Mango ständig wechselnde, und teils sehr einzigartige, saisonale Sorten wie beispielsweise Yoghurt mit Birne-Safran, Mohn, Granatapfel-Basilikum, Feldgurke, Fiocco-Käse-Eis, Rote Rübe-Mohn, Melone, usw. 

Seit Neuestem dürfen sich unsere BesucherInnen über einen netten, kleinen Schanigarten freuen, der zum Verweilen und Eisbecher futtern einlädt. Zur Auswahl stehen drei Eisbecher, die ihr zuvor so bestimmt noch nie gegessen habt. 

Abschließend möchte ich noch das tolle Team um die beiden wohl coolsten Chefs der Eiswelt - Philipp Blihall und Luciano Raimondi - erwähnen, wegen dem ich mich jedes Mal auf die Arbeit freue. 

 

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Knuspermüsli

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Knuspermüsli

Vergiss all die überzuckerten, fertigen Knuspermüslis aus dem Supermarkt, die alle gleich schmecken (nämlich nach nichts). Versuch doch mal selber, dein eigenes Müsli herzustellen! Wenn dir Porridge oder herkömmliches Birchermüsli zu fade schmeckt und nicht knusprig genug ist, ist dies die perfekte Alternative.

Granola, wie man das selbstgemachte Müsli auch gerne bezeichnet, ist zwar durch den Honig oder Ahornsirup und die Rosinen süß, aber nicht ZU süß, da zusätzlich kein unnötiger Zucker zugesetzt wird. Somit kommt jede einzelne Zutat durch ihre Konsistenz, ihre Größe und ihren Geschmack besonders zur Geltung. 

Hier kommt ein Vorschlag meinerseits, aber du kannst diese durch sämtliche andere Lieblings-Getreidesorten oder -nüsse ersetzen! Sei kreativ und freue dich über deine gesunde Alternative zu den gekauften, "Mainstream-Cornflakes". 

Zutaten (für 1 Blech): 

Zeit: 10 Minuten Vorbereitung; 30 Minuten Backzeit

  • 4 EL Quinoa (ungekocht)
  • 8 EL Haferflocken 
  • 4 EL gepuffter Amaranth 
  • 2 EL Sesam 
  • jeweils 1 Handvoll Mandeln, Haselnüsse und Sonnenblumenkerne 
  • 1 EL Chia-Samen 
  • 2 EL geriebener Mohn 
  • 1 Handvoll Rosinen 
  • jeweils 3 EL Tahina (Erdnussbutter), Ahornsirup oder Honig, Pflanzenöl 

Zubereitung: 

Vermische alle trockenen Zutaten bis auf die Rosinen in einer Schüssel. 

Erwärme die Tahina, den Ahornsirup oder den Honig und das Öl, sodass eine homogene, geschmeidige Creme entsteht. 

Vermische die trockenen Zutaten mit der Creme. Bereite ein Backblech mit Backpapier vor und verteile die Masse gleichmäßig auf dem Blech. 

Gib dein Knuspermüsli für ca. 30 Minuten bei 180 Grad in den Ofen und vermische es ab und zu, damit die Oberfläche nicht verbrennt. In den letzten 5 Minuten hebe die Rosinen unter. 

Lasse das Müsli auskühlen und bewahre es an einem kühlen, trockenen Platz auf. 

Du kannst es als Topping für sämtliche Süßspeisen oder Porridge, mit einer Schüssel Joghurt und Obst oder Milch oder einfach so zum Naschen verwenden.

 

 

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Kirschenstrudel

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Kirschenstrudel

Diese roten, unverschämt leckeren Früchtchen zählen mit Abstand zu meinem Lieblingsobst. Sie bescheren mir immer gute Laune, da sie unglaublich schmackhaft und süß sind und sie zusätzlich den Sommer ankündigen. 

Sobald sich mir die Möglichkeit bietet, steh ich schon unterm Kirschenbaum und esse mit den Vögeln um die Wette. 

Ich finde, man sollte es als großes Privileg ansehen, wenn man Obstbäume im eigenen Garten stehen hat und dies wirklich zu schätzen wissen. So weiß man zu 100% wo das Obst herkommt und kostengünstiger als (ausländische) Früchte im Supermarkt zu kaufen, ist es zudem auch noch. 

Leider haben meine Mitbewohnerin Lisa und ich viel zu selten Zeit, gemeinsam zu kochen. Aber wenn sich die Möglichkeit bietet, dann läuft der Betrieb in unserer WG-Küche auf Hochtouren und das Resultat ist es immer wieder aufs Neue eine wahre Geschmacksexplosion.  

Für den Teig haben wir das Mehl gemischt und Roggenmehl, bzw. Dinkelmehl - von beiden die Vollkornvariante - verwendet, was dem Strudel insgesamt eine herrlich, nussige Note verleiht. 

Hier nun also unser Kirschenstrudel-Rezept.  

Zutaten (für 1 Strudel): 

Zeit: 20 Minuten Vorbereitung und 30 Minuten Backzeit

Für den Teig: 

  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 90 g Dinkelvollkornmehl
  • ca. 75  ml Wasser (eventuell ein bisschen mehr)
  • 6 EL Pflanzenöl 
  • 1 Prise Salz

Für die Fülle: 

  • ca. 30 - 50 ganze Kirschen mit Stein (die Menge variiert sehr stark, abhängig von der Größe der Kirschen)
  • 2 EL Braunhirse
  • 1/3 TL gemahlene Vanille
  • 1/2 TL Zimt
  • jeweils 1 Handvoll gehackte Walnüsse und Mandeln 

Zubereitung:  

Gib die Zutaten für den Teig in eine Schüssel und verknete sie so lange, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 

Rolle ihn dann mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Arbeitsfläche ganz dünn aus. 

Vermische die Zutaten für die Fülle, verteile sie in der Mitte des ausgerollten Teiges, klappe die Enden ein und rolle dann den ganzen Strudel ein. 

Wenn er an manchen Stellen reißt, macht das nichts. Da die Kirschen im Ganzen bleiben, geben sie beim Backen nicht so viel Flüssigkeit ab. 

Gib ihn für 30 Minuten bei 180 Grad in das vorgeheizte Backrohr. 

Serviere den Strudel heiß mit einer Vanillesauce. 

 

 

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Holunderporridge mit Haselnüssen

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Holunderporridge mit Haselnüssen

Diese weißen, kleinen Blüten verbreiten nicht nur einen unglaublich leckeren Geruch, sie schmecken auch sehr lecker und verleihen dem Essen eine frische, blumige Note, wie man es in diesem Frühstücks-Porridge schmecken kann. 

Zutaten (für 1 Person): 

Zeit: 10 Minuten

  • 2 EL Hirseflocken
  • 2 EL Haferflocken 
  • 1 Handvoll Haselnüsse 
  • etwas Honig oder Ahornsirup
  • Blüten von einer Holunderblütendolde 
  • Obst deiner Wahl 
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung: 

Bringe eine halbe, kleine Tasse Wasser zum Kochen und rühre die Hirse-, bzw. Haferflocken ein. Lasse sie einmal aufkochen und schalte dann die Herdplatte ab. Füge den Honig oder Ahornsirup, die Holunderblüten und den Zimt hinzu und lasse den Brei für 2 Minuten nachquellen. 

Wasche, bzw. schneide inzwischen das Obst und hacke die Haselnüsse grob. 

Gib das warme Porridge in deine Müslischüssel, verteile das Obst und die Haselnüsse gleichmäßig darauf und freue dich über den guten Start in den Tag. :) 

 

 

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Mais-Grießkoch mit Mohn

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Mais-Grießkoch mit Mohn

Wer erinnert sich nicht gerne zurück an das selbst-gemachte "Grießkoch" mit Butter und Kakao, welches es bei Oma als Kind immer gab?! 

Ich habe eine glutenfreie Variante mit Mohn versucht, welches zwar anders schmeckt als das "Ursprüngliche", mich aber dennoch wirklich überzeugt hat!

Zutaten (für 1 Person): 

Zeit: 10 Minuten

  • 1 kleine Tasse Polenta (Maisgrieß)
  • 2 - 3 Tassen Wasser 
  • 1 kleine Handvoll Rosinen 
  • 2 - 3 EL Mohn
  • 2 - 3 EL Honig oder Ahornsirup
  • Zimt 

Zubereitung: 

Bringe das Wasser zusammen mit den Rosinen zum Kochen. Lasse dann unter ständigem Rühren die Polenta einrieseln und aufquellen. Bei Bedarf gieße noch etwas Wasser nach. Höre nicht auf zu rühren, damit nichts von dem Grieß am Boden anklebt. Nach etwa 3 - 5 Minuten kannst du die Herdplatte abschalten, den Honig, den Zimt und den Mohn unterrühren und das Grießkoch noch etwa 5 Minuten unter geschlossenem Deckel nachquellen lassen. 

Bei Bedarf verfeinere es mit Beeren oder du verspeist dein Grießkoch mit einem leckeren Kompott oder Mus. 

 

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