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Happy Birthday, Lenalicious!

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Happy Birthday, Lenalicious!

Lenalicious is one year old - Happy Birthday! :) 

As a "present" for the dear visitors and followers, she decided to go international! 

I'd love to inspire the whole planet (in the best case) with my recipes and lifestyle. 

To learn more about the great news, check out the English version, which is still at work. I have just started, so be patient, please. ;) 

Lenalicious ist 1 Jahr alt - ALLES GUTE! :) 

Als kleines "Geschenk" für all meine BesucherInnen habe ich beschlossen, meinen Blog ins Englische zu übersetzen, um ihn auch für internationale LeserInnen verständlich zu machen. 

Hier ist der Link für die Englische Version, die noch in Arbeit ist - ich bitte deshalb noch um etwas Geduld, bis alle Posts zweisprachig erscheinen. :)

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Wiener Sinnestour

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Wiener Sinnestour

Wie viele Leute glaubst du, schätzen sich selber als "Genuss-Mensch" ein? 

Etwa 1/3. 

Das ist nicht viel. Das ist sogar schrecklich ernüchternd, dass wir in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr die Zeit finden, um zu genießen - vor allem, wenn es um die schönste Nebensache der Welt geht, um das Essen. 

Hast du schon einmal etwas von der "Wiener Sinnestour" gehört? Hier steht das Genießen und Verkosten im Vordergrund. Drei Stunden lang bin ich mit einer kleinen Gruppe, angeführt von Bianca, einer "professionellen" Genießerin, durch den 9. Wiener Gemeindebezirk spaziert und habe mich durch die unterschiedlichsten Köstlichkeiten gustieren können.

Alle unsere fünf Sinne wurden hier angesprochen. Man unterschätzt diese, wenn es um das Thema Essen geht. Zuallererst wird das Essen nach seinem Aussehen beurteilt - und zwar nicht weniger als zu 90% - wir sehen uns die Lebensmittel an. Wir riechen daran, wir fühlen die Konsistenz und wir schmecken (süß, bitter, salzig, sauer und umami). 

Richtig, ein Sinn fehlt - der Hörsinn. Laut einer Studie, wo Wein in Verbindung mit Musik verkostet wurde, spielt diese eine nicht unwesentliche Rolle. Wein, zu dem klassische Musik bei der Verkostung gehört wurde, wurde als teurer eingeschätzt als Wein in Verbindung mit Pop-Musik. 

Nun zurück zu der Tour: Die erste Station war das "El Café" in der Alserbachstraße, wo wir Kaffee aus eigener Röstung geschlürft haben - im wahrsten Sinne des Wortes. Beim Schlürfen kommt das Aroma von der Bohne nämlich besonders gut zur Geltung, da es sich im Mundraum besser verteilt. 

Weiter ging es zum Kutschkermarkt, wo wir nach ein paar geschichtlichen Fakten über das Wiener Marktgeschehen im Allgemeinen und einem leckeren "Marktkipferl" zur nächsten Station marschierten, wo es "Grubenkraut" gab. Krautköpfe werden, wie es der Name verrät, einige Zeit in einer Grube mit Heu gelagert, wo es milchsauer vergärt. Danach wird es erst geschnitten. Klingt komisch, schmeckt aber unglaublich lecker! 

Als nächstes gab es wohl das beste Joghurt, welches ich jemals gegessen habe. Es war Schaf-Joghurt von der Firma Nuart. Cremig, vollmundig, einfach perfekt. Kaum noch zu toppen, dachte ich - bis der franzöische Gruyére und Comté mit dem Lavendelbrot vor mir standen. Dieser Käse ist auf der Zunge zerlaufen. Ich habe wohl seit ganz langer Zeit nicht mehr so viel und so guten Käse gespeist. 

Ganz interessant war die Art, diesen Käse zu verkosten. Grundsätzlich ist es wichtig, dass man zuallererst seinen Mund mit etwas Wasser neutralisiert. Um den Geschmack des Lebensmittels dann auch noch einmal zu riechen, nimmst du beispielsweise ein Stück Käse in den Mund, hältst dir die Nase zu, kaust weiter und atmest dann durch die Nase aus - der Geschmack wird intensiviert und ist sogar in der Nase "zu riechen". Versuche das kleine Experiment - es funktioniert mit allen Lebensmitteln! 

Da es dann allmählich kühl wurde, klang die Sinnestour im Gott sei Dank warmen Café "Schopenhauer" aus, wo wir traditionelle, hausgemachte Mehlspeisen zum Naschen bekamen - Marmorkuchen, Punschkrapferl und Apfelstrudel. 

Die Sinnestour war wirklich eine ganz außergewöhnliche und interessante Erfahrung für mich und sie hat mir einmal wieder das Genießen und das bewusste Essen der Lebensmittel etwas näher gebracht. 

Ich bin mir ganz sicher, dass sich langsames, bewusstes und genussvolles Essen positiv auf unsere Gesundheit, unsere Lebensqualität und unser persönliches Wohlbefinden auswirkt. Als ich in Frankreich war, habe ich mich immer gefragt, warum die Franzosen im Durchschnitt sehr schlank sind bei dem großen Baguette-, Wein- und Crêpes-Konsum - ganz einfach: Sie zelebrieren das Essen - meist auch in Gesellschaft. Und darauf kommt es an. Es macht einen sehr großen Unterschied, ob man sich morgens schnell ein Croissant in der U-Bahn "reinstopft" oder ob man ein paar Minuten mehr einplant morgens für sich und zuhause in Ruhe sein Frühstück zu sich nimmt. 

 

 

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Apfel-Marzipan-Muffins

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Apfel-Marzipan-Muffins

Hast du schon einmal mit weißem Mehl gearbeitet, welches so reich an Ballaststoffen ist wie Vollkornmehl, dennoch so geschmacksneutral und glatt wie normales Weißmehl? 

Weißmehl ist bekannt dafür, dass es den Blutzuckerspiegel extrem schnell in die Höhe schießen lässt, dieser dann aber genauso schnell wieder absinkt.

Das Resultat: erneuter Hunger, obwohl man bereits eine Menge Zucker durch Weißmehl-Produkte zu sich genommen hat.

Die Folgen: Übergewicht.

Speisen, die mit einem Mehl hergestellt werden, welches einen hohen Ballaststoff-Gehalt aufweist (z.B. Vollkornmehl), lassen den Blutzucker langsamer steigen.

Das Resultat: Man fühlt sich länger satt und die Verdauung funktioniert besser. Zusätzlich wirkt es sich positiv auf den Insulinspiegel aus, welcher besonders bei Übergewicht und Diabetes eine wesentliche Rolle spielt. 

Integralbianco ist jenes Mehl, welches die Kriterien eines Vollkornmehls erfüllt und dennoch so geschmacksneutral und fein wie herkömmliches, pures Weißmehl ist. Pur erwähne ich deswegen, weil auch zu erwähnen ist, dass dieses Mehl nicht mit Zusätzen versehen wird - die oben erwähnten Ballaststoffe werden durch ein zusätzliches Mahlverfahren des Korns zurückgehalten.

Es wurde von der Firma Varvello1888 (Ja, so lange gibt es sie schon!) entwickelt und ist in Italien bereits in diversen Bäckereien und Pizzerias nicht mehr wegzudenken. 

Vielleicht denkst du dir jetzt: "Was hat dies mit mir zu tun, wenn sich dieses Mehl in Italien an Beliebtheit freut?!" 

Integralbianco-Mehl gibt es nun auch bei uns in Österreich und es wird sogar mit österreichischem Korn hergestellt! Das Mehl wird also nicht importiert. 

Ich durfte letzte Woche bei der Produkt-Vorstellung im ersten Bezirk dabei sein und bin mit einem vollen Goodie-Bag nachhause gegangen, worin sich unter anderem 1 kg von dem neuen "Wundermehl" versteckt hat. 

Um es auszutesten, habe ich nun zum ersten Mal damit gearbeitet und diese Apfel-Marzipan-Muffins, passend zum Herbst, gebacken. 

Von der Verarbeitung habe ich keinen Unterschied zu normalem Weißmehl gemerkt. Und auch der Geschmack ist neutral wie Weißmehl und nicht nussig wie Vollkornmehl.

Das Mehl, welches ich hier für die Muffins verwendet habe, ist aus Weizen, wobei bald auch Roggen und Dinkel verfügbar sein wird, worauf ich schon sehr gespannt bin. 

Wer also die Vorzüge von Weißmehl sehr schätzt und Pizza, Baguette und Semmerl, etc. liebt, dem ist diese ballaststoffreiche Variante des Weißmehls auf jeden Fall zu empfehlen.

Die Etablierung von Integralbianco in Österreich ist im Gange. Bald wird es in Wien bei ausgesuchten Bäckern erhältlich sein, bzw. kann man es jetzt schon im Webshop bestellen. 

Zutaten (für 8 Muffins): 

  • 200 g Integralbianco-Mehl
  • 1/2 Pkg. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Marzipan-Rohmasse 
  • 70 g Kokosfett (ersatzweise neutrales Öl)
  • 125-150 ml heißes Wasser 
  • 5 EL (Roh)rohrzucker 
  • 2 Äpfel, geschält und grob geraspelt
  • Mandelblättchen zum Garnieren

Zubereitung: 

Vermische das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz in einer Schüssel. 

Erhitze das Kokosfett, sodass es schmilzt und rühre den Zucker ein. 

"Zerpflücke" den Marzipan und mixe ihn mit dem heißen Wasser mithilfe eines Handmixers solange, bis er sich aufgelöst hat und eine schaumige Masse entsteht.

Rühre das Fett-Zucker-Gemisch ein. 

Füge nun die Flüssigkeit zum Mehl-Gemisch und verarbeite die Zutaten zu einem flüssigen Kuchenteig. Wenn er zu fest ist, gib noch etwas Wasser hinzu. Zum Schluss hebe die Äpfel unter. 

Fette deine Muffinsformen ein und bestreue sie mit ein paar Mandelsplittern. Fülle den Teig gleichmäßig in die Formen, bestreue die Muffins nochmals mit ein paar Mandelsplittern und dann ab damit in den Ofen - bei 180 Grad ca. 30 - 40 Minuten. 

Lass deine Küchlein etwas auskühlen, bevor du sie verspeist. 

 

 

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Kochen trifft Musik

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Kochen trifft Musik

I proudly present....

...meine erste Kolumne!!

Ich werde künftig für das online-Musikmagazin "enemy" eine Kolumne unter dem Namen "Kochen trifft Musik" schreiben! 

Hier ein kleines Interview vorab. 

Vielleicht fragst du dich jetzt, wie das zusammenpasst - Kochen und Musik?! Wie gut das funktioniert, ist nun monatlich nachzulesen. Heute ist der erste Artikel online gegangen! 

In Kooperation mit einem Freund und motivierten Mitarbeiter von enemy, Markus, ist auch ein toller Trailer entstanden, den du dir auf youtube jederzeit ansehen kannst (siehe auch unten). Der Dreh hat wirklich mächtig viel Spaß gemacht! Danke, Markus noch einmal an dieser Stelle. Hoffentlich wird es künftig noch viele kreative Ergüsse geben. :)  

Hier noch einmal der Link zum Rezept - ohne Musik. ;) 

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Home-made Bananenchips

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Home-made Bananenchips

Endlich habe ich meinen neuen "Dörrautomaten" in Betrieb genommen!

Der erste Versuch waren Bananenchips, die bei mir im Küchenschrank immer zu finden sind - bisher allerdings nur die gekaufte Variante. Bei uns kennt man Bananenchips meist als diese dicken, gelben Scheibchen, die zusätzlich Fett beinhalten. Vor kurzem habe ich im "Prosi" eine gesalzene Variante der Bananenchips gefunden - sehr, sehr lecker. 

Die selbstgemachten sind hauchdünn, knusprig und schmecken zu 100% nach...Banane. Die feine Süße der frischen Früchte bleibt enthalten, aber nicht zu dominant. 

Was man dazu braucht? Bananen. Das ist alles. Und einen Dörrautomaten (der sich durch sein Geräusch und seine Größe durchaus in der Küche bemerkbar macht ;) ). 

Grundsätzlich kannst du wirklich alles dörren. Abhängig davon, was du dörren möchtest, variiert natürlich die Zeit des Vorganges. Meine Bananen waren beispielsweise 10 Stunden im Gerät. 

Wenn du dir keinen Automaten zulegen möchtest, dann kannst du auch dein Backrohr verwenden - Umluft und auf niedrigster Temperatur. Kräuter lassen sich so gut trocknen (keine Angst, das dauert auch nicht so lange). 

Meine Oma hat früher im Winter Apfelringe auf einer Alufolie auf die Heizung gelegt - auch eine Möglichkeit!

Ich bin jedenfalls richtig begeistert von der Tatsache, dass man beliebte Knabbereien, die man im Geschäft kauft, selber herstellen kann, ohne dass man sich Gedanken machen muss, welche Zusatzstoffe beigemengt sein könnten. 

Und noch einen letzten, kleinen Tipp: Die Bananenchips peppen jedes Müsli und Porridge durch ihre knusprige Konsistenz auf. 

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Schelato

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Schelato

Da ich nicht die größte Naschkatze bin, esse ich auch relativ wenig Eis. Seitdem ich allerdings im Schelato arbeite, hat sich dies drastisch geändert. 

Was ich an Eis nicht mag, ist, wenn die Sorten künstlich mit vielen Zusatzstoffen hergestellt werden und somit alle gleich schmecken - nämlich nach Milch und Zucker. 

Bei uns gibt es allerdings Eis, wo jede Sorte nicht nur farblich absolut einzigartig ist, sondern auch der Geschmack zu 100% überzeugt. Verwendet wird ausschließlich Milch aus biologischer Herkunft und auch die Veganer kommen auf ihre Rechnung, denn die Basis des Fruchteises bilden Wasser, Zucker und ... Frucht - Der Blick auf meine blau-roten Finger vom Kirschen entsteinen und Erdbeeren schneiden beweisen dies. 

Wir haben kein zuckerfreies Eis, aber die Zuckermenge ist grundsätzlich bei allen Sorten um mindestens 1/3 herabgesetzt als es die "Grundrezeptur" vorschreibt. 

Das Besondere im Schelato sind neben den "Klassikern" wie Vanille (Ich könnte mich reinlegen!), Schokolade, Erdbeere, Haselnuss, Zitrone, Pistazie und Mango ständig wechselnde, und teils sehr einzigartige, saisonale Sorten wie beispielsweise Yoghurt mit Birne-Safran, Mohn, Granatapfel-Basilikum, Feldgurke, Fiocco-Käse-Eis, Rote Rübe-Mohn, Melone, usw. 

Seit Neuestem dürfen sich unsere BesucherInnen über einen netten, kleinen Schanigarten freuen, der zum Verweilen und Eisbecher futtern einlädt. Zur Auswahl stehen drei Eisbecher, die ihr zuvor so bestimmt noch nie gegessen habt. 

Abschließend möchte ich noch das tolle Team um die beiden wohl coolsten Chefs der Eiswelt - Philipp Blihall und Luciano Raimondi - erwähnen, wegen dem ich mich jedes Mal auf die Arbeit freue. 

 

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