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Kakao

Haselnuss-Schoko-Creme

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Haselnuss-Schoko-Creme

"Nutella" ist in aller Munde - im wahrsten Sinne des Wortes. Kaum jemand sagt zu diesem cremigen Haselnuss-Nougat-Aufstrich "nein". Aber so gut er auch schmecken mag, so ist das Wort "Haselnuss" wohl etwas überbewertet, denn es sind der Zucker und das Palmöl, welche in dem Original dominieren.

Zusätzlich ist der An- und Abbau von Palmöl umstritten, wenn man an den Umweltschutz denkt, da in den Anbaugebieten (hauptsächlich Asien) große Flächen an Regenwald zugunsten der Ölpalmen-Plantagen gerodet werden. Was die Folgen sind, wissen wir ja - Verlust der Biodiversität, Zunahme an Kohlendioxid in der Atmosphäre wegen der Brandrodung, usw. 

Ja, ich weiß, wenn ich mit diesem Thema anfange, dann läuft es schlussendlich darauf hinaus, dass man fast gar nichts mehr konsumieren darf, aber es sind schon die kleinen Gesten, die viel bewirken können. Wenn jeder Mensch denkt, er könne sowieso nichts zum Schutz der Umwelt beitragen und es fällt nicht ins Gewicht, wenn er oder sie bewusst auf bestimmte, umweltbelastende Lebensmittel verzichtet, wie soll sich denn dann jemals etwas ändern?! 

Nun aber zurück von meinem kurzen, philosophischen Ausflug zum eigentlichen Rezept: 13% Haselnüsse sind im herkömmlichen Nutella, über 50% sind es in der selbstgemachten Variante. Der "fettarme Kakao" kommt in der Zutatenliste des Nutellas an vierter Stelle, bei diesem Rezept ist der Kakao (100% pur) der zweit-wichtigste Geschmacksträger. Der Unterschied ist wahrlich unverkennbar. 

Ich will gar nicht leugnen, dass ich mir nicht selber manchmal, wenn auch wirklich sehr selten, ein Nutella-Brot gegönnt habe, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass in Zukunft nur noch der selbstgemachte Aufstrich auf mein Brot kommt, da er mich vom Geschmack, von der Konsistenz und auch preislich einfach überzeugt hat. 

Zutaten (für 1 Glas): 

  • 170 g Haselnüsse
  • 5 EL pures Kakaopulver
  • je 2 EL Honig oder Ahornsirup und (Vollrohr)zucker (dieser hat eine ganz feine, karamellige Note)
  • 4 EL zerlassene Kakaobutter oder herkömmliches, neutrales Pflanzenöl 
  • Wasser 

Zubereitung: 

Röste die Haselnüsse für etwa 10 - 20 Minuten im 180 Grad heißen Backrohr. Vorsicht, dass sie nicht verbrennen - dies kann schnell gehen! 

Gib dann die gerösteten Haselnüsse in deine Küchenmaschine und lass sie so lange laufen, bis die Haselnüsse zu einer feinen Creme verarbeitet sind. 

Füge danach die restlichen Zutaten hinzu und mixe alles noch einmal gut durch. Die Menge des Wassers variiert sehr stark. Gib so viel Wasser dazu, bis eine streichfähige Masse entstanden ist. 

Fülle deine Haselnuss-Schoko-Creme in ein sauberes Glas und lagere es an einem kühlen Ort (Ganz wichtig!! Am besten lagerst du es im Kühlschrank - Die Creme wird an einem warmen Ort sehr schnell schlecht!)

Wer es gerne "crunchy" mag, kann ein paar Haselnüsse auf die Seite geben und diese kurz vor Ende des Mixens in die Küchenmaschine geben, damit größere Stückchen übrig bleiben. 

 

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Feurige Schokolade-Muffins

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Feurige Schokolade-Muffins

Da ist wohl alles drinnen, was uns sowohl an kalten Wintertagen, als auch an heißen Sommertagen einheizt. :) 

Zutaten (für 6 Muffins): 

  • 200 g (Dinkelvollkorn)mehl 
  • 50 g geriebene Nüsse 
  • 3 gestrichene EL Kakao
  • 1/2 Pkg. Orangenaroma
  • 1 Pkg. Vanillezucker 
  • 1 Prise Salz 
  • 4 - 5 EL Zucker (nach Belieben) 
  • 1 Handvoll Cranberries 
  • 100 ml Öl 
  • ca. 150 ml Wasser/Reismilch/Sojamilch 
  • 1 - 2 TL Chiliöl 
  • 6 große Erdbeeren (frisch oder tiefgefroren) 

Zubereitung: 

Vermische die trockenen Zutaten und die Cranberries in einer Schüssel. 

Verquirle das Öl, das Chiliöl und das Wasser, bzw. die Reis-, oder Sojamilch in einem Becher, bevor du die Flüssigkeit danach zu den trockenen Zutaten gibst. 

Nimm einen Schneebesen und rühre so lange, bis alle Zutaten gut vermischt sind und eine nicht zu feste Teigmasse entsteht. 

Nimm die Muffinsform zur Hand und fette sie entweder ein oder verkleide sie mit Papier-Förmchen. Gib in jede Mulde einen Esslöffel von der Masse, setze jeweils eine Erdbeere darauf und bedecke diese wiederum mit genügend Teig. 

Backe deine Küchlein bei ca. 180 Grad für etwa 30 Minuten. 

 

 

 

 

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Rotweinkuchen

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Rotweinkuchen

Ein Rezept, welches mir wirklich in den allermeisten Fällen gelingt (was bei Kuchen nicht immer der Fall ist ;) ) und auch jedermann schmeckt. 

Der Rotwein sorgt für die Saftigkeit des Kuchens, auch wenn er schon einige Tage alt ist und zusätzlich verleiht der Wein dem Kuchen seinen ganz besonderen, "würzigen" Geschmack. 

Meistens gibt es bei mir Rotweinkuchen, wenn mir ein Schlückchen Rotwein übrig bleibt (ich genieße sehr gerne ab und zu ein Gläschen mit Freunden, das haben mir wohl die Franzosen beigebracht) und ich ihn nicht wegleeren möchte. 

Die erste Variante ist die "Klassische" mit Butter und Eier. Die zweite Variante ist vegan - so bleibt niemand auf der Strecke und jeder kann ein Stückchen von der der Leckerei genießen. :) 

Zutaten - 1.Variante: 

Zeit: ca. 60 Minuten

  • 250 g Mehl (bzw. 150 g Mehl und 100 g geriebene Nüsse)
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 100g-150g Zucker 
  • 150 g Butter 
  • 4 Eier (aus Eiweiß Schnee schlagen)
  • ca. 1/4 l Rotwein (variiert wieder) 
  • 1 KL Kakao
  • 1 KL Zimt
  • 150 g zerlassene Kochschokolade (Tipp: Die Schoki entweder in der Mikrowelle erwärmen oder in einem Topf bei ganz geringer Hitze mit etwas Butter zergehen lassen)
  • 2-4 weiche Birnen
  • 1 ausgefettete und mit Brösel oder geriebenen Nüssen ausgestreute Kuchenform

Zubereitung: 

Die Birnen schälen, entkernen und in kleine Stückchen schneiden. In ein tiefes Gefäß geben und in dem Rotwein ein paar Stunden einlegen.Das Mehl, das Backpulver, den Kakao und den Zimt in einer Schüssel vermischen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, zur Seite stellen.

Die zimmerwarme Butter und den Zucker mixen, nach und nach die Eidotter beimengen und alles zusammen mindestens drei weitere Minuten gut durchmixen. Danach langsam die zerlassene Schokolade einrühren.

Danach den Mixer beiseite stellen.

Nun die Birnen abseihen. Den restlichen Rotwein auffangen - den brauchst du noch.

Das Mehlgemisch und den Rotwein nun abwechselnd mit einem Schneebesen in den Teig mischen. Zum Schluss hebe langsam die Birnen und den Schnee unter.

Den Kuchen in die Form füllen und bei 180° ca. 30-40 Minuten backen (so lange, bis kein Teig mehr kleben bleibt, wenn du mit einem Zahnstocher reinstichst!)

Zutaten - 2. Variante: 

  • 200 g Mehl (oder 150 g Mehl und 50 g geriebene Mandeln)
  • 125 ml Öl 
  • 125-150 ml (veganen) Rotwein
  • 3-4 EL Honig (oder Agavendicksaft, bzw. Ahornsirup für die ganz strengen Veganer)
  • 2 EL Kakao
  • 1 KL Zimt
  • 1/2 Pkg. Backpulver
  • 2 kleine Birnen (geschält und in Stückchen geschnitten)
  • 2 Rippen (vegane) Kochschokolade - mit dem Messer zu kleinen Stücken gehackt (für Schneidefaule: Schokostreusel verwenden oder ganz weglassen und 1 EL Kakao zusätzlich verwenden)
  • 1 kleine, ausgefettete und mit geriebenen Nüssen ausgestreute Kuchenform

Zubereitung: 

Das Mehl, das Kakaopulver, den Zimt und das Backpulver in einer Schüssel vermengen. 

Das Öl, den Rotwein und den Honig ebenfalls vermischen und dann langsam zu dem Mehlgemisch geben. 

Es ist nicht nötig, den Teig mit dem Mixer zu verarbeiten, du kannst das mit einem Schneebesen händisch erledigen. 

Die Masse sollte nicht zu fest sein.

Die Birnen und die Schokoladenstücke unter die Masse mischen, in die Form füllen und bei 180° ca 30 Minuten im Ofen backen (so lange, bis kein Teig mehr kleben bleibt, wenn du mit einem Zahnstocher reinstichst!). 

Auskühlen lassen und dann erst aus der Form stürzen. 

Ja, ich weiß, das ist oft sehr mühsam, wenn er so gut riecht, aber glaubt mir, er bricht leicht, wenn man ihn heiß stürzt.

Für beide Kuchenvarianten gilt: Wer den Rotweingeschmack zusätzlich verstärken möchte, kann über den warmen Kuchen mit einem Esslöffel noch etwas Rotwein träufeln. So wird er extra-saftig. 

 

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