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Kartoffeln

Überbackenes Kartoffelgratin

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Überbackenes Kartoffelgratin

Ich habe von meinem Papa frische Kartoffeln aus dem Waldviertel bekommen, welche ich in Begleitung von frischem Gemüse zu einem leckeren Gratin verarbeitet habe. 

Diese Variante ist ohne Ei, ich habe stattdessen Chia-Samen zum Binden verwendet. 

Oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass Gratins wegen der großen Menge an Schlagobers und Käse in Fett lediglich "schwimmen". Da ich kein großer Fan von Schlagobers bin, vor allem flüssig in pikanten Gerichten, verwende ich stattdessen gerne Topfen oder Joghurt, mit denen es genauso gut funktioniert. Für die veganen Gerichte nehme ich Kokosmilch oder Tahina, da mich die Sojaprodukte geschmacklich nicht sehr ansprechen und ich auch Soja im Allgemeinen nicht gerne als Ersatzprodukt verwende (denn wenn man sich für eine rein vegane Ernährung entschieden hat, dann braucht man auch nichts "ersetzen").

Die Debatte um die ethisch "vertretbarste" Variante - Soja, Milch, oder ganz ohne, ist weit verbreitet und man könnte stundenlang darüber diskutieren. Ich finde es ganz wichtig, dass jede und jeder für sich Abstriche macht und alles mit viel Bewusstsein und in Maßen konsumiert.

Bei diesem Gratin kann das Gemüse nach Lust und Laune variiert werden. Diese Variante hier dient als Vorschlag. 

Zutaten (für 1 Portion): 

Zeit: ca. 70 Minuten inklusive Backzeit

  • 3 kleine Kartoffeln
  • 80 g Brokkoli
  • 10 g Lauch 
  • 60 g Fenchel
  • 4 EL Mais
  • 125 g Magertopfen
  • 1 TL Chia-Samen, aufgequellt (dafür übergieße sie zuvor mit etwas Wasser)
  • Kräutersalz 
  • Pfeffer
  • 1 TL Schwarzkümmel 
  • frische Petersilie 
  • geriebener, würziger Käse nach Wahl 
  • etwas Paprikapulver zum Bestreuen 

Zubereitung: 

Schäle die Kartoffeln und schneide sie in hauchdünne Blättchen (du kannst auch eine Reibe verwenden, mit der man feinblättrig reiben kann). 

Wasche, bzw. schneide das restliche Gemüse klein - den Lauch und den Fenchel in feine Streifen, den Brokkoli zerteilst du in kleine Röschen. Spüle den Mais ab und lasse ihn abtropfen.  

Vermische das Gemüse in einer kleinen Auflaufform. 

Verrühre in einer großen Tasse den Topfen mit einer kleinen Tasse Wasser, den Chia-Samen, den Gewürzen und Kräutern. 

Gieße die Topfenmasse über das Gemüse, bestreue es mit dem geriebenen Käse und dem Paprikapulver und gib das Gratin bei 180 - 200 Grad für etwa 50 - 60 Minuten in den Ofen, bis die Kartoffeln gar sind und der Käse schön knusprig und braun ist. 

Lass das Gratin unbedingt etwas ruhen, bevor du es anstichst und genießt. 

 


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Erbsensuppe

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Erbsensuppe

In den letzten Tagen tobe ich mich besonders gerne am Herd aus, da ich endlich eine eigene, große Küche habe, wo das Kochen doppelt so viel Spaß macht. 

Aus der heutigen Kochsession ging dieses leckere Süppchen hervor. 

Die Kombination aus Erbsen und Kokos klingt im ersten Moment vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber alles in allem ergänzen sich die Zutaten wunderbar. 

Zutaten (für 1 - 2 Personen): 

  • 3 kleine Kartoffeln
  • 2 Tassen Erbsen 
  • 1/2 Suppenwürfel
  • etwas frischer Kurkuma 
  • Salz 
  • Pfeffer 
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1 TL Kokosmus 
  • wahlweise 1/3 TL Spirulina-Pulver (für die Farbe und die Extraportion Proteine)
  • ein paar frische Erbsen und Kokosraspeln zum Garnieren 

Zubereitung: 

Schäle die Kartoffeln und schneide sie in Stücke. Bringe diese mit einem halben Liter Wasser, dem Suppenwürfel und dem Kurkuma zum Kochen. 

Füge, sobald die Kartoffeln bissfest sind, die Erbsen, den Majoran, das Salz und den Pfeffer hinzu. 

Püriere die Suppe und rühre das Kokosmus (und das Spirulina-Pulver) ein. 

Schmecke die Suppe eventuell noch mit etwas Salz und Pfeffer ab, garniere sie mit ein paar ganzen Erbsen und einem Hauch Kokosraspeln und serviere sie heiß. 

 

 

 

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Kartoffelpüree

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Kartoffelpüree

Da werden Kindheitserinnerungen wach! 

Hier meine etwas abgeänderte, vegane Art von Omas-Grundrezept mit viel Butter und Milch. 

Zutaten (für 1 Person): 

Zeit: 25 - 30 Minuten

  • 3 kleine Kartoffeln 
  • 1 EL Tahina
  • 2 Msp. Muskat 
  • Salz 
  • Pfeffer 
  • etwas Wasser 

Zubereitung: 

Koche die Kartoffeln, bis sie gar sind (Damit es schneller geht, kannst du sie bereits halbieren oder vierteln, bevor du sie kochst.). Schäle sie und gib sie mit einem Schuss Kochwasser zurück in den Topf. Zerstampfe sie dann mit den restlichen Zutaten zu einem Püree und genieße den "neuen" nussigen Geschmack des Klassikers. 

 

 

 

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