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Mandeln

Glutenfreie Mandelriegel

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Glutenfreie Mandelriegel

Dieses Wochenende war bereits der zweite Termin meiner YogalehrerInnen-Ausbildung in der Yogalounge. Je mehr ich in das Thema Yoga hineinsinke und mir neues Wissen in diesem Bereich aneigne, desto mehr freue ich mich, wenn ich selber bald unterrichten kann! Der Kurs macht unglaublich viel Spaß, vor allem auch, weil der Austausch mit meinen KolleggInnen unglaublich inspirierend und lehrreich ist. 

Die Wochenenden sind immer sehr intensiv und vollgepackt mit Praxis, Theorie, Üben und Diskutieren, wofür wir alle viel Energie brauchen. Damit die Sonnengrüße noch kraftvoller werden und in den Theorie-Stunden genug Aufmerksamkeit gewahrt werden kann, habe ich mir gedacht, ich beglücke die Gruppe mit diesen veganen (die vegetarische, bzw. vegane Lebensweise geht quasi Hand in Hand mit dem yogischen Lifestyle) und glutenfreien Müsliriegeln. Sie sind vollgepackt mit Energie, aber dennoch nicht "beschwerend". 

Egal, ob ihr Yoga macht oder (noch) nicht, sie sind für Jedermann geeignet, der gerne zwischendurch etwas Süßes isst und dennoch bewusst darauf achten möchte, was genascht wird.

 

Zutaten (für eine mittelgroße Rehrückenform): 

Zeit: 20 Minuten Vorbeitungszeit; 4 - 5 Stunden Ruhezeit 

  • 1 Tasse Hirseflocken
  • 3/4 Tasse gepuffter Quinoa
  • 1 gehäufter EL Chia-Samen 
  • 10 Mandeln, halbiert 
  • 1 kleine Handvoll Mandelblättchen 
  • 2 EL Sesam 
  • 1 Handvoll Rosinen
  • 1/2 TL Zimt 
  • 100 g Marzipan-Rohmasse 
  • 1 EL Rohrohrzucker 
  • 1 EL (Kokos)öl 
  • etwa 100 ml heißes Wasser 

Zubereitung: 

Heize das Backrohr auf 180 Grad vor. 

Vermische in einer Schüssel die Hirseflocken, den gepufften Quinoa, die Chia-Samen, die Nüsse, den Sesam und den Zimt. 

Verteile diese Masse gleichmäßig auf einem Backblech, welches du zuvor mit Backpapier auslegst. 

Gib das Backblech für etwa 10 Minuten in den Ofen. Bleib achtsam - Die Müsli-Rohmasse verbrennt leicht!

Zerpflücke inzwischen den Marzipan und mixe ihn mit dem heißen Wasser, dem Öl und dem Zucker zu einer hellbraunen, cremigen Masse. 

Gib die geröstete Getreidemasse in eine große Schüssel, füge die Rosinen hinzu und rühre die Flüssigkeit ein. Vermische alles gut. 

Nimm dann die eckige Rehrückenform zur Hand, kleide sie mit Backpapier aus und drücke die Müsli-Masse gleichmäßig in die Form. Achtung: Fest andrücken, damit die Riegel nicht zerfallen! 

Gib die Form dann für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank, damit die Mandelmasse fest werden kann. Wenn dies geschehen ist, kannst du sie aus der Form nehmen und in etwa 2-fingerbreite Riegel schneiden. Im Kühlschrank sind sie einige Tage haltbar. 

 

 

 

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Apfel-Marzipan-Muffins

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Apfel-Marzipan-Muffins

Hast du schon einmal mit weißem Mehl gearbeitet, welches so reich an Ballaststoffen ist wie Vollkornmehl, dennoch so geschmacksneutral und glatt wie normales Weißmehl? 

Weißmehl ist bekannt dafür, dass es den Blutzuckerspiegel extrem schnell in die Höhe schießen lässt, dieser dann aber genauso schnell wieder absinkt.

Das Resultat: erneuter Hunger, obwohl man bereits eine Menge Zucker durch Weißmehl-Produkte zu sich genommen hat.

Die Folgen: Übergewicht.

Speisen, die mit einem Mehl hergestellt werden, welches einen hohen Ballaststoff-Gehalt aufweist (z.B. Vollkornmehl), lassen den Blutzucker langsamer steigen.

Das Resultat: Man fühlt sich länger satt und die Verdauung funktioniert besser. Zusätzlich wirkt es sich positiv auf den Insulinspiegel aus, welcher besonders bei Übergewicht und Diabetes eine wesentliche Rolle spielt. 

Integralbianco ist jenes Mehl, welches die Kriterien eines Vollkornmehls erfüllt und dennoch so geschmacksneutral und fein wie herkömmliches, pures Weißmehl ist. Pur erwähne ich deswegen, weil auch zu erwähnen ist, dass dieses Mehl nicht mit Zusätzen versehen wird - die oben erwähnten Ballaststoffe werden durch ein zusätzliches Mahlverfahren des Korns zurückgehalten.

Es wurde von der Firma Varvello1888 (Ja, so lange gibt es sie schon!) entwickelt und ist in Italien bereits in diversen Bäckereien und Pizzerias nicht mehr wegzudenken. 

Vielleicht denkst du dir jetzt: "Was hat dies mit mir zu tun, wenn sich dieses Mehl in Italien an Beliebtheit freut?!" 

Integralbianco-Mehl gibt es nun auch bei uns in Österreich und es wird sogar mit österreichischem Korn hergestellt! Das Mehl wird also nicht importiert. 

Ich durfte letzte Woche bei der Produkt-Vorstellung im ersten Bezirk dabei sein und bin mit einem vollen Goodie-Bag nachhause gegangen, worin sich unter anderem 1 kg von dem neuen "Wundermehl" versteckt hat. 

Um es auszutesten, habe ich nun zum ersten Mal damit gearbeitet und diese Apfel-Marzipan-Muffins, passend zum Herbst, gebacken. 

Von der Verarbeitung habe ich keinen Unterschied zu normalem Weißmehl gemerkt. Und auch der Geschmack ist neutral wie Weißmehl und nicht nussig wie Vollkornmehl.

Das Mehl, welches ich hier für die Muffins verwendet habe, ist aus Weizen, wobei bald auch Roggen und Dinkel verfügbar sein wird, worauf ich schon sehr gespannt bin. 

Wer also die Vorzüge von Weißmehl sehr schätzt und Pizza, Baguette und Semmerl, etc. liebt, dem ist diese ballaststoffreiche Variante des Weißmehls auf jeden Fall zu empfehlen.

Die Etablierung von Integralbianco in Österreich ist im Gange. Bald wird es in Wien bei ausgesuchten Bäckern erhältlich sein, bzw. kann man es jetzt schon im Webshop bestellen. 

Zutaten (für 8 Muffins): 

  • 200 g Integralbianco-Mehl
  • 1/2 Pkg. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Marzipan-Rohmasse 
  • 70 g Kokosfett (ersatzweise neutrales Öl)
  • 125-150 ml heißes Wasser 
  • 5 EL (Roh)rohrzucker 
  • 2 Äpfel, geschält und grob geraspelt
  • Mandelblättchen zum Garnieren

Zubereitung: 

Vermische das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz in einer Schüssel. 

Erhitze das Kokosfett, sodass es schmilzt und rühre den Zucker ein. 

"Zerpflücke" den Marzipan und mixe ihn mit dem heißen Wasser mithilfe eines Handmixers solange, bis er sich aufgelöst hat und eine schaumige Masse entsteht.

Rühre das Fett-Zucker-Gemisch ein. 

Füge nun die Flüssigkeit zum Mehl-Gemisch und verarbeite die Zutaten zu einem flüssigen Kuchenteig. Wenn er zu fest ist, gib noch etwas Wasser hinzu. Zum Schluss hebe die Äpfel unter. 

Fette deine Muffinsformen ein und bestreue sie mit ein paar Mandelsplittern. Fülle den Teig gleichmäßig in die Formen, bestreue die Muffins nochmals mit ein paar Mandelsplittern und dann ab damit in den Ofen - bei 180 Grad ca. 30 - 40 Minuten. 

Lass deine Küchlein etwas auskühlen, bevor du sie verspeist. 

 

 

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Kirschenstrudel

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Kirschenstrudel

Diese roten, unverschämt leckeren Früchtchen zählen mit Abstand zu meinem Lieblingsobst. Sie bescheren mir immer gute Laune, da sie unglaublich schmackhaft und süß sind und sie zusätzlich den Sommer ankündigen. 

Sobald sich mir die Möglichkeit bietet, steh ich schon unterm Kirschenbaum und esse mit den Vögeln um die Wette. 

Ich finde, man sollte es als großes Privileg ansehen, wenn man Obstbäume im eigenen Garten stehen hat und dies wirklich zu schätzen wissen. So weiß man zu 100% wo das Obst herkommt und kostengünstiger als (ausländische) Früchte im Supermarkt zu kaufen, ist es zudem auch noch. 

Leider haben meine Mitbewohnerin Lisa und ich viel zu selten Zeit, gemeinsam zu kochen. Aber wenn sich die Möglichkeit bietet, dann läuft der Betrieb in unserer WG-Küche auf Hochtouren und das Resultat ist es immer wieder aufs Neue eine wahre Geschmacksexplosion.  

Für den Teig haben wir das Mehl gemischt und Roggenmehl, bzw. Dinkelmehl - von beiden die Vollkornvariante - verwendet, was dem Strudel insgesamt eine herrlich, nussige Note verleiht. 

Hier nun also unser Kirschenstrudel-Rezept.  

Zutaten (für 1 Strudel): 

Zeit: 20 Minuten Vorbereitung und 30 Minuten Backzeit

Für den Teig: 

  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 90 g Dinkelvollkornmehl
  • ca. 75  ml Wasser (eventuell ein bisschen mehr)
  • 6 EL Pflanzenöl 
  • 1 Prise Salz

Für die Fülle: 

  • ca. 30 - 50 ganze Kirschen mit Stein (die Menge variiert sehr stark, abhängig von der Größe der Kirschen)
  • 2 EL Braunhirse
  • 1/3 TL gemahlene Vanille
  • 1/2 TL Zimt
  • jeweils 1 Handvoll gehackte Walnüsse und Mandeln 

Zubereitung:  

Gib die Zutaten für den Teig in eine Schüssel und verknete sie so lange, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 

Rolle ihn dann mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Arbeitsfläche ganz dünn aus. 

Vermische die Zutaten für die Fülle, verteile sie in der Mitte des ausgerollten Teiges, klappe die Enden ein und rolle dann den ganzen Strudel ein. 

Wenn er an manchen Stellen reißt, macht das nichts. Da die Kirschen im Ganzen bleiben, geben sie beim Backen nicht so viel Flüssigkeit ab. 

Gib ihn für 30 Minuten bei 180 Grad in das vorgeheizte Backrohr. 

Serviere den Strudel heiß mit einer Vanillesauce. 

 

 

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Karottenkuchen

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Karottenkuchen

Zutaten: 

  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 100 - 150 g Zucker 
  • 4 Eier
  • 200 g Mehl 
  • 100 g geriebene Mandeln
  • 500 g Karotten 
  • Zimt
  • geriebenen Kardamom
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 Pkg. Vanillezucker

Für die Schokoglasur: 

  • ca. 150 g Kochschokolade 
  • 50 g Butter 
  • 1 TL Kardamom

Zubereitung: 

Heißer Tipp im Voraus für alle, die einen Entsafter besitzen: Gebt die Karotten in den Entsafter und behaltet sowohl den Saft, als auch die Trockenmasse, die übrig bleibt, auf. Durch den Karottensaft bekommt der Kuchen eine schön gelblich-orange Farbe. 

Für die anderen ohne Entsafter gilt es, die Karotten zu schälen und fein zu reiben. Ihr braucht dann zusätzlich etwas gekauften Karottensaft. 

Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker mixen. Die Eier trennen und die Eigelbe nach und nach beimengen. Die Masse schaumig schlagen. 

Das Mehl, die geriebenen Mandeln, den Zimt, den Kardamom und das Backpulver in einer Schüssel vermischen. 

Danach händisch mit einem Schneebesen abwechselnd das Mehl-Gemisch und den Karottensaft in die Butter-Zucker-Ei-Masse unterheben. Verwende so viel Karottensaft, dass ein homogener, nicht zu fester Kuchenteig entsteht. 

Schlage das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee. 

Gib nun die fein geriebenen Karotten zum Teig und hebe zum Schluss den Schnee unter. 

Befette eine Kuchenform, fülle den Teig gleichmäßig ein und backe ihn bei 180 Grad so lange, bis er eine gold-gelbe Oberfläche hat (ca. 30 Minuten). 

Lasse ihn gut auskühlen! 

Erwärme die Butter und die klein geschnittene Kochschokolade, bis die Schokolade geschmolzen ist, gib den Kardamom dazu und glasiere den ausgekühlten Kuchen. 

Den Kuchen für eine weitere Stunde kühl stellen, dass die Glasur fest wird! 

Der Kuchen schmeckt auch ohne Schokolade lecker! Du kannst stattdessen den Kuchen vor dem Backen mit Mandelsplittern bestreuen. 

 

 

 

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